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Mentorinnen und Mentoren

Als Mentorinnen und Mentoren fungieren qualifizierte Praktikerinnen und Praktiker, die über Berufserfahrung in den verschiedenen Bereichen und Richtungen der Psychologie verfügen.

Die Mentorinnen und Mentoren beraten ihre Mentees in Einzelgesprächen, sodass sie sich auf deren spezifische und individuelle Situationen einstellen können. Sie nehmen ihre Aufgabe ehrenamtlich wahr.

Die Mentorinnen und Mentoren vertreten unter anderem folgende Berufsfelder der Psychologie:

  • Psychotherapie (Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychotherapie)
  • Psychiatrie und Medizinische Psychologie
  • Ehe-, Familien-, Erziehungs- und Lebensberatung
  • Neuropsychologie
  • Sucht und Prävention
  • Unternehmens- und Personalberatung
  • Coaching
  • Mediation
  • Personal- und Organisationsentwicklung
  • Werbepsychologie
  • Rechtspsychologie
  • Forschung und Wissenschaft

Die Mentorinnen und Mentoren können je nach Anlass und Bedarf unterschiedliche Rollen im Rahmen der Beratung einnehmen:

  1. Lehrer (Wissen und Erfahrungen weitergeben) Der Mentor als Lehrer lässt seinen Mentee an seinem Wissen und seiner Erfahrung teilhaben. Ergänzend gestaltet sich die Rolle des Mentees als die eines Fragenden, Zuhörenden und Lernenden.

  2. Vorbild (beim Mentor hospitieren) Hier gibt der Mentor seine Erfahrungen nicht mündlich weiter, sondern macht sie "live erlebbar": Der Mentee begleitet seinen Mentor durch den Berufsalltag oder bestimmte Situationen und lernt am Vorbild. Am Ende dieses Prozesses ist ein Reflexionsgespräch notwendig, in dem die Eindrücke des Mentees ausgewertet und auch Lernchancen überprüft werden.

  3. Netzwerker (Kontakte schaffen) Networking dient der gegenseitigen Unterstützung und ist nicht mit Seilschaften zu verwechseln, deren Mitglieder sich mit übergreifend unfairen Methoden gegen andere wenden. Insbesondere in "Schatten-Situationen" bieten sich für den Mentee Anknüpfungspunkte, wenn er seinen Mentor begleitet.

  4. Coach (die Selbstreflexion und -entwicklung fördern) Wenn ein Mentor die Selbstentwicklung sowie das eigenständige Profil seines Mentees fördert und zu dessen Horizonterweiterung beiträgt, dann coacht er ihn. Zweifelsohne handelt es sich hierbei um die anspruchsvollste Aufgabe. Coachingkompetenz kommt dem Mentor auch in den anderen drei Rollen zugute.

Voraussetzungen in der Grundhaltung des Mentors

Persönliches Interesse und Freude an der Unterstützung anderer ist eine wichtige und grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Mentorentätigkeit.

Nutzen für die Mentorinnen und Mentoren

  • Weitergabe eigener Vorstellungen und Erfahrungen
  • Wechselseitigkeit der Beziehung und Erfahrungsaustausch: Neue Impulse, Anregungen und Feedback aus der jungen Generation als Bereicherung für die eigene Arbeit
  • Aufbau neuer Netzwerke
  • Bei Alumni der Universität Osnabrück: Brückenschlag zur ehemaligen Universität
  • Zertifikat über das Engagement im Projekt