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Sozialpsychologie

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In der Sozialpsychologie wird wissenschaftlich untersucht, wie das Erleben und Verhalten von Individuen durch die tatsächliche oder auch vorgestellte Anwesenheit anderer Personen beeinflusst wird.

Die Arbeitsgruppe Sozialpsychologie in Osnabrück beschäftigt sich in Forschung und Lehre schwerpunktmäßig mit den Themen Intergruppenbeziehungen (Vorurteile, Sexismus, Protestforschung), Identitätsprozesse, und interkulturelle Sozialpsychologie.

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Mitglied im DFG-Netzwerk Soziale Ungleichheit

Gastvorträge

Wir laden regelmäßig WissenschafterInnen aus dem In- und Ausland zu Gastvorträgen ein, die für alle Interessierten offen sind. Informationen dazu gibt es immer hier.

Montag, 14.06.2021, 12:15-13:45 Uhr, online
Institutioneller Rassismus an deutschen Hochschulen
Vortrag und Diskussion mit Dr. Natasha A. Kelly

Das Fachgebiet Sozialpsychologie lädt Sie hiermit herzlich zu dem Vortrag mit anschließender Diskussion zu dem Thema "Institutioneller Rassismus an deutschen Hochschulen" von Dr. Natasha A. Kelly ein. Alle Angehörigen der Universität Osnabrück sind eingeladen, an der Online-Veranstaltung teilzunehmen.

- Eine formlose Anmeldung bis zum 01.06.2021 ist erforderlich, unter inna.ksenofontov@uos.de. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung eine E-Mail mit einem Link zum Online-Meeting auf BigBlueButton. -

Zum Inhalt: Um Rassismus als strukturelles Phänomen verstehen zu können, brauchen wir nicht nur die wissenschaftliche Aufarbeitung deutscher Kolonialgeschichte aus postkolonialer Perspektive, sondern auch die Institutionalisierung von Schwarzen Studien und eine Reform der Antirassismusforschung. Welche nachhaltigen Effekte dadurch erzielt werden können, veranschaulicht Natasha A. Kelly in ihrem Vortrag und zeigt am Beispiel des institutionellen Rassismus an deutschen Hochschulen, was gezielt gegen strukturellen Rassismus getan werden kann.

Natasha A. Kelly ist promovierte Kommunikationssoziologin, Autorin und Künstlerin. Mit ihrer preisgekrönten und international gereisten Dokumentation „Millis Erwachen“ feierte sie ihr Filmdebüt auf der 10. Berlin Biennale 2018. Ihr Regiedebüt beging sie 2019 mit der internationalen Aufführung ihrer Dissertationsschrift „Afrokultur“ in drei Ländern und drei Sprachen. Mit ihrer Publikation "The Comet - Afrofuturism 2.0" (2020) und das gleichnamige Symposium, das 2018 am HAU Theater von ihr kuratiert wurde, bewegte sie sich erstmals von historischen Darstellungen weg hinzu Visionen von Zukunft. Ihre siebte Publikation „Rassismus, Strukturelle Probleme brauchen strukturelle Lösungen“ erschien im April 2021.

Weitere Informationen:
http://www.natashaakelly.com
https://www.instagram.com/natasha.a.kelly @natasha.a.kelly
https://www.facebook.com/natasha.a.kelly