Fachbereich 8

Institut für Psychologie


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Gleichstellungsbeauftragung

Das Konzept der Universität zur Geschlechtergerechtigkeit ist im Rahmenplan zur Gleichstellung beschrieben. „Die Hochschulen fördern bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern und wirken auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Dieser Gleichstellungsauftrag ist im Niedersächsischen Hochschulgesetz [NHG, § 3 (3)] verankert. Auf der Ebene der Studierenden und Absolventinnen sind Frauen an der Universität Osnabrück stark vertreten (deutlich über 50%). Nach Abschluss des Studiums verschwinden sie jedoch zunehmend aus dem Wissenschaftssystem („leaky pipeline“).

Ähnlich stellt der Gleichstellungsplan des Instituts für Psychologie (Gleichstellungsplan) fest, dass der Anteil der Studentinnen und Absolventinnen der Bachelor- und Masterstudiengänge der Psychologie in den vergangenen 5 Jahren zwischen 82 und 87% lag und damit deutlich über dem Durchschnitt liegt. Als Erfolg wird gesehen, das inzwischen bereits fünf Proffessorinnen gegenüber vier Professoren stehen.

Das Institut für Psychologie hat sich deshalb in seinem Gleichstellungsplan dem Ziel verschrieben, zum einen mehr männliche Studierende für das Psychologiestudium gewinnen zu können. Andererseits sollen gezielt weibliche Studierende zur wissenschaftlichen Karriere ermutigt werden und bei derartigen Vorhaben nachdrücklich unterstützt werden. Gezielte Maßnahmen hierfür sind im Gleichstellungsplan aufgeführt.

Die Universität Osnabrück ist zertifiziert als familiengerechte Hochschule und auch das Institut für Psychologie versucht das Studieren mit Kind zu erleichtern. So herrscht z.B. für Vorlesungen keine Teilnahmepflicht. Stattdessen wird die videogestützte Aufzeichnung von Vorlesungen vorangetrieben, sodass die Studierenden zeitlich und örtlich flexibel den Stoff bearbeiten können.

An niedersächsischen Hochschulen unterstützt die in der Regel hauptamtlich beschäftigte zentrale Gleichstellungsbeauftragte die Hochschule bei der Erfüllung des Gleichstellungsauftrages. Die Gleichstellungsbeauftragte ist zugleich Leiterin des Gleichstellungsbüros, das unterschiedliche Projekte realisiert. Die Fachbereiche der Universität Osnabrück können auf Vorschlag der Frauenversammlung jeweils eine dezentrale Gleichstellungsbeauftragte wählen.

Aufgaben der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten

  • Unterstützung und Beratung von Studierenden und MitarbeiterInnen bei Fragen der Gleichstellung
  • Mitwirkung bei Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren
  • Mitwirkung an Programmen zu Frauenförderung und Gleichstellung
  • Beratung und Unterstützung bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

Mit dem Frauenförderpool verfügt die Universität Osnabrück über eine Maßnahme zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Aus dem Pool werden sowohl Projekte und Vorhaben im Bereich der Geschlechterforschung als auch Anträge aus den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, gefördert. Insbesondere werden Abschlussstipendien im Bereich Promotion und Habilitation vergeben. Alle Statusgruppen sind antragsberechtigt.

Über die Vergabe des Frauenförderpools entscheidet zwei Mal jährlich die Zentrale Kommission für Gleichstellung (ZKfG). Diese Senatskommission hat die Aufgabe, die Gleichstellungsbeauftragte in ihrer Arbeit zu unterstützen. Die ZKfG besteht aus jeweils zwei VertreterInnen aller Statusgruppen der Universität und ist mehrheitlich mit Frauen zu besetzen.

Gleichstellungsbeauftragte am Institut für Psychologie:

Dr. rer. nat. Judith Rickers, Dipl.-Psych.

Forschungsmethodik, Diagnostik und Evaluation

Tel.: +49 541 969-4041
Fax: +49 541 969-14041
judith.rickers@uni-osnabrueck.de

Raum: 15/413
Forschungsmethodik, Diagnostik und Evaluation
Seminarstrasse 20
49069 Osnabrück
Sprechzeiten: n.V.