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Forschung Die zumeist drittmittelgeförderte Forschung im Bereich der Grundlagen- und Anwendungsfächer lässt sich folgenden Schwerpunkten zuordnen, wobei Grundlagen- und Anwendungsfächer verzahnt sind. Schwerpunkt 1: Es erfolgt eine zunehmende Berücksichtigung der biologisch-neurowissenschaftlichen Korrelate von Erleben und Verhalten in den Grundlagenfächern und der verhaltensmedizinisch-psychosomatischen Orientierung der Klinischen Psychologie. Hier werden die Grundlagenfächer Allgemeine Psychologie I, Allgemeine Psychologie II und Biologische Psychologie, Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung gebündelt und mit dem klinischen Anwendungsbereich (Klinische Psychologie, Gesundheitspsychologie und Psychosomatik) verzahnt. Charakteristisch für diesen inhaltlichen Schwerpunkt ist eine stark interdisziplinär ausgerichtete Forschung mit Kooperationen zwischen Psychologie und Biologie, Gesundheitswissenschaften, Neurowissenschaften und mit Partnern im Bereich der Medizin. Die beteiligten Fachgebiete versorgen in der Masterausbildung den Schwerpunkt Klinische Psychologie. Schwerpunkt 2: Der zweite Schwerpunkt ergibt sich aus der Bündelung der grundlagenwissenschaftlich orientierten Fachgebiete „Entwicklung und Kultur“ und „Sozialpsychologie“ und deren Verzahnung mit dem Anwendungsfach „Arbeits- und Organisationspsychologie“ (zukünftiger Schwerpunkt „Interkulturelle Wirtschaftspsychologie“ zu dem Bereich Interkulturelle Psychologie, der sich als zweiter Schwerpunkt in dem neuen Masterstudiengang Psychologie darstellt. Für beide Schwerpunkte wichtig ist die intensive Methodenorientierung am Standort Osnabrück, wie sie durch das Fachgebiet „Forschungsmethodik, Diagnostik und Evaluation“ vertreten wird. Aus den genannten Schwerpunkten am Institut für Psychologie ergeben sich deutliche Vernetzungen am Standort Osnabrück mit dem Institut für Kognitionswissenschaft (IKW) im Schwerpunkt 1, dem Institut für Migrationsforschung (IMIS) im Schwerpunkt 2 und dem Niedersächsischen Institut für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe), insbesondere im Schwerpunkt 2. Darüber hinaus bestehen in jedem der Fachgebiete eigene nationale und internationale Kooperationen.
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